Spendenkonto auf Anfrage


Kontakt / Impressum:
André + Silvia Probst
Theodor-Ott-Ring 34
89182 Bernstadt
Tel. 07348-9670444


Verwendungszweck: Entweder "Spende für Projekt Kampala" oder nur "Spende" wenn sie die Zuwendung nicht an diesen Zweck binden möchten. Die Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt anerkannt, Spenden sind abzugsfähig von Ihrer Lohnsteuer. Bis 200 EUR genügt als Beleg der Kontoauszug, darüberhinaus erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse im Überweisungstext an.

Die A.S.Probst fördert gemeinnützige Projekte lokal aber auch international.

Ein aktuelles Projekt ist "Strassenkids in Kampala (Uganda)".

Das Straßenkinderprojekt besteht im Grunde bereits seit September 2006 und wird von Robinah Leykauf geleitet. Robinah ist selbst in Uganda im Herzen Afrikas geboren, lebt aber seit vielen Jahren in Deutschland. Seit mehreren Jahren opfert sie ihre Zeit und auch ihr Geld, um in Kampala Straßenkindern wenigstens eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. In einer spärlich ausgestatteten Bretterhütte verteilen Helfer, darunter Leykaufs Cousine, einmal wöchentlich Reis mit Bohnen, Maisbrei und Fleisch an inzwischen fast 300 hungrige Heranwachsende. Doch danach sind die Kinder, die die Polizei oft tagelang ohne hinreichende Versorgung in Lager sperrt, wieder auf sich selbst angewiesen. Zu mehr fehlten bislang die Mittel. Das soll sich nun ändern.
 

Esssen

Essenszubereitung

Essen vor der Ausgabe, derzeit 1x wöchentlich

Das Essen wird zubereitet

Die Kinder warten aufs Essen

Es ist geplant, mit Hilfe der Stiftung ein Grundstück zu kaufen, auf dem eine Ausbildungswerkstatt für handwerkliche und textile Berufe entstehen soll. Ein Architekt hat kostenlos Pläne entworfen. Doch die veranschlagten 100 000 Euro Baukosten kann die Stiftung nicht alleine schultern. Weitere Spender und Geldgeber werden deshalb noch gesucht. Für die fernere Zukunft sollen dann auch Unterkünfte und eine Schule hinzukommen.

Nur so könne es gelingen, erklärt Robinah Leykauf, die Jugendlichen dauerhaft der Gewalt und den Drogen der Straße zu entreißen und ihnen eine selbständige Zukunft zu ermöglichen. André und Silvia Probst sind mit der Projektleiterin seit langem bekannt und wissen daher, dass die eingesetzten Gelder hier nicht nutzlos versickern. "Hier sieht man genau, wo es landet."

Quelle: Südwestpresse Retulingen


 

UPDATE 1/2015
Quelle: Fokus Leben e.V.

Robinahs Reisebericht nach Uganda im Dezember 2014

Robinah war Anfang Dezember 2014 in Kampala, anlässlich der Hochzeit ihrer Cousine Rhona, die auch die Direktorin des Werkes New Jerusalem / Kampala Straßenkinder ist .

Natürlich hat dieser Anlass viel Aufmerksamkeit und Zeit gekostet, aber sie konnte dennoch einige Neuigkeiten erfahren und für 2015 auch erste Pläne machen.

rhonas_hochzeit_uganda_dez_14 Der neugebackene Ehemann Moses Musazi, ein Pastor wie Rhona auch, wird sie zukünftig in der sehr stark angewachsenen Arbeit unterstützen. Er hat auch Erfahrungen im Umgang mit ausländischen Hilfswerken, der hat für World Vision 10 Jahre gearbeitet und weß, was die europäischen Sponsoren brauchen. Darüber sind wir schon dankbar und freuen uns jetzt schon über seine kompetente und eine tatkräftige Unterstützung.

Die Baupläne für die Suppenküche sind bei der Stadt eingereicht, die grundsätzliche Baugenehmigung ist uns ja schon ij letzten Jahr zugesagt worden. Wir rechnen im Frühsommer mit einem Baubeginn der Bodenplatte. Diese Kosten haben wir bereits erspart, bzw. haben wir durch zweckgebundene Spendengelder sicher gestellt. Allerdings muss auf die Platte natürlich gleich eine erste Etage, das Erdgeschoss. Es soll damit ein großer Saal errichtet werden, und eine Küche. Außerdem wird es Sanitärräume geben mit WC und mehreren Duschen. Dieses Angebot wird von den Besuchern der Suppenküche sicher gerne angenommen, was wir aus der Erfahrung mit unserer bisherigen Außendusche schließen.

Der Alphabetisierungskurs, den wir im Sommer 2014 begonnen haben, geht weiter. Nun sind nicht nur Frauen die Schülerinnen, sondern es sind 2 Männer dazugekommen. Einer davon ist ein Junge aus dem Heim, er bisher keine Schulbildung hatte und der deswegen direkt eine praktische Ausbildung als Schweißer begonnen hat. Das motivierte ihn so, dass er jetzt auch schreiben lernen möchte. Darüber freuen wir uns und sind stolz auf ihn. Der zweite ist ein ehemaliger Moslem, der in der Suppenküche zum Glauben an Christus gekommen ist. Der Unterricht findet am Samstag von 9 bis 2 Uhr statt. Alphabetisierungs_klasse

Wir haben ein Gemeindemitglied namens Mariam. Sie war früher eine Voodoo-Zauberin und hat sich vor 5 Jahren in unserer Suppenküche zu Jesus gewendet. Seither studiert sie das Wort Gottes intensiv. Weil sie so eine starke Lebensgeschichte hat, wird sie heute sogar von anderen christlichen Kirchen eingeladen um zu predigen. In der Gemeinde wirkt sie im Theater und im Chor mit. Mariam_sie_war_voodoo_zauberin_sie_ganz_rechts

Bei Robinahs letztem Besuch in Kampala hatte die Suppenküche zwischen 200 – 250 Besucher, in letzter Zeit kommen neben den Frauen mit ihren Kindern aus den Slums auch Ehemänner/Partner. Durch die Veränderung der Frauen sind die Männer erst neugierig geworden, und in die Gemeinde gekommen, um zu sehen, was Sache ist. Dann haben sie selbst Veränderung in ihrem Leben erfahren.

Unser treuer Erzieher, der mehrere Jahre im Heim mit den Jungen gelebt hat, ist zwischenzeitlich Vater einer kleinen Tochter, die Gift (Gabe) heißt. Er lebt nun mit seiner jungen Frau Viona in einem kleinen Haus, ist aber jeden Tag im Heim. Er ist auch sehr aktiv in der Jugendarbeit der Gemeinde und zuständig für den Kontakt zu den Schulen. Auch gewährleistet er den Kontakt zu den Kindern in den Pflegefamilien, außerhalb des Heims. Tony_unser_treuer_Erzieher_in_der_Mitte.JPG

Nach heutigem Stand haben wir im Heim 49 Kinder, davon sind 18 Mädchen. Sie alle können dieses Jahr in die Schule gehen, nachdem wir über Frau Rösslers Organisation “Friends for Friends“ einen Betrag für die schulische Ausbildung erhalten haben. Wir freuen uns über die Treue unserer Paten, die zum Teil im achten Jahr die Schulische Ausbildung der Jungen möglich machten. Zwischenzeitlich haben 8 dieser jungen Männer ihre schulische und berufliche Ausbildung abgeschlossen. Es sind 2 Schweißer, 1 Elektriker, 1 Tierpfleger, 3 Friseure und ein Hausmeister. 2 Jungen sind im Dienst als Prediger, und einer reist mit als Techniker.

Für 2015 sehen wir, dass 2 Jungs einen Abschluss ähnlich des Abiturs machen werden, und ein weiterer hat eine Ausbildungsstelle zum Schweißer erhalten, nachdem der Lehrherr mit 2 unserer Jungen nur die besten Erfahrungen gemacht hat. Darüber sind wir sehr froh, weil der Junge bisher keinerlei schulische Kenntnisse hat und schon zu alt ist, um das nachzuholen.

Die Mädchen, welche im Heim leben sind alle recht jung. Viele sind Vollwaisen, und für Mädchen ist die Straße eine große Gefahr, die auch tödlich sein kann. Es sind uns auch Mädchen gebracht worden, die schwer verletzt auf der Straße gelegen haben. Das älteste Mädchen, Christina, ist 15, sie suchte nachts Schutz in den Mauern der Suppenküche. Alle anderen sind deutlich jünger, 7 bis ca. 10 sind die meisten. Sie und natürlich auch die Jungen werden von „Mama Nema“ betreut, einer Frau, die im Mädchenhaus lebt.




 

UPDATE 3/2014
Quelle: Fokus Leben e.V.

Alphabetisierungskurs in der Suppenküche

Seit Anfang März 2014 finden sich Samstags 12 Frauen aus den Slums in der Suppenküche ein. Sie werden von einer Lehrerin, die ehrenamtlich arbeitet, unterrichtet. Nun erhalten diese Besucherinnen regelmäßigen Unterricht. Die Frauen sind alle gläubig, können aber nicht lesen und schreiben. Sie möchten aber unbedingt selbst ihre Bibel lesen und sind hoch motiviert, diesen Mangel in ihrer Bildung auszugleichen. Sie erhalten 4 Stunden Unterricht, von 8 bis 12 Uhr, damit jede wieder zum Kochen nach Hause kann!


 

UPDATE 5/2013
Quelle: Fokus Leben e.V.

Eine-Welt-Fest in Göppingen

Anlässlich des Kirchenbezirkstag in Göppingen erhielt Robinah durch die Grundschule in Ottenbach eine Einladung, sich an einem Markt für Projekte zu beteiligen. Die Lehrerin der Ottenbacher Schule, die auch in den Pfingsferien mit Robinah in Uganda war, hat mitgeholfen.

 

Wir hatten einen Stand, in dem neben den verschiedenen Zweigen unserer Arbeit auch Produkte zum Verkauf angeboten worden sind, die die Frauen aus unserm projekt Mikrokredit hergestellt haben. Dabei fanden die großen und farbigen Stofftaschen guten Absatz. Es waren Perlenarbeiten dabei, die als Kosmetikbeutel, Schlüsselanhänger und schmuckteile gearbeitet waren. obwohl die Zahl der Besucher eher niedrig war, waren diese sehr interessiert an den Produkten, weil sie so schön gearbeitet waren. Robinah verteilte unsere Broschüren und Flyer.


 

UPDATE 12/2012
Quelle: Fokus Leben e.V.

Ein Auto für Kampala

Wir sind in den letzten Jahren immer wieder in Kontakt mit der A.S.Probst-Stiftung gewesen, die auch die Arbeit in Kampala wohlwollend unterstützt hat. Besonders die Familie Probst, welche Robinah gut kennt, ist immer wieder engagiert gewesen, u.a. indem sie Robinahs Reisen bezuschusst und ermöglicht hat.

 

Im Dezember 2012 hat Frau Probst die Idee gehabt, ein Auto für Kampala zu ermöglichen. Sie begann in ihrem näheren und weiteren Bekanntenkreis für die Arbeit in Kampala zu werben und es kam der stolze Betrag von 2.660,68 € zusammen.

Wir freuen uns sehr über dieses Engagement und die Unterstützung, die Rhona in Kampala durch ein Fahrzeug erhalten wird.

Unsere Recherche ergab allerdings, dass für ein solides Gebrauchtfahrzeug der Preis schon bei 5.000 € liegt. Es soll ja nicht schon bald in die Werkstatt müssen! Deswegen sammeln wir auch 2013 weiter für diesen Zweck. Natürlich freuen wir uns über jeden unserer Förderer, der etwas dazugeben möchte! (bitte kennzeichnen Sie die Spende mit "Auto").


 

UPDATE 2/2012

Ins Leben entlassen

Im Februar 2012 sind 6 unserer jungen Männer nach Abschluß der Lehre in einer feierlichen Zeremonie hinaus ins Leben entlassen worden.

Während der vergangenen 2 Jahre konnten diese Jungs bei verschiedenen Betrieben eine Ausbildung absolvieren. In Kampala muss dafür allerdings Lehrgeld bezahlt werden, ähnlich wie für die Schule. Dafür bekommen sie jedoch eine Grundlage, die sie gut stellt.

Sie finden die individuellen Geschichten in unserer Rubrik "sponsoring" unter "was wurde aus.....".

Wir freuen uns über diese schönen Resultate und vor allem danken wir den Paten, die das Lehrgeld übernommen haben. Die letzten 3 Monate Patengeld sind nun dafür verwendet worden, eine Grundausstattung für die jungen Männer zu besorgen. Sie haben zwischenzeitlich ihre eigenen Hütten gemietet, in denen sie ein stabiles Bett mit Matratze aufstellen können und das sie mit einer Grundausstattung für den Haushalt bezogen haben.

Die Jungs werden, bis auf Were, der auf eine Farm außerhalb Kampalas verzogen ist, ganz nahe an der Organisation Straßenkids bleiben, denn selbstverständlich sind sie weiterhin in den Aktivitäten wie Kochen für die Suppenküche, in Tanz, Theater und Musik involviert. Einige beteiligen sich intensiv an den Gottesdiensten. Sie verlieren also nicht ihre soziale Anbindung und ihre Brüder.

Quelle: Fokus Leben e.V.


UPDATE 1/2012

Bauprojekt

Die Suppenküche ist im Frühsommer 2011 aus dem gemieteten Gebäude auf das eigene Grundstück umgezogen ist und wird auch intensiv genutzt.

Nach wie vor steht Anfang 2012 leider die Baugenehmigung aus, so dass wir die für Spätsommer geplanten Abrisse nicht durchgeführt haben. In der 2. Hälfte 2011 sollte nach unseren Plänen eigentlich die Bodenplatte gegossen, und eventuell sogar das erste Geschoss erstellt werden.

InUganda ist Korruption verbreitet, und ohne Schmiergelder geht manches sehr zäh. Es besteht kein Zweifel, dass uns auf dem Gelände ein Gebäude genehmigt wird, denn es steht ja schon eines da. Dennoch ist das Risiko eines Baubeginns ohne die schriftliche Erlaubnis gar nicht zu überlegen. Viele wilden Gebäude sind in der Vergangenheit dem Erdboden gleich gemacht worden. So s auch mit der alten Scheune geschehen, in der die Suppenküche zu Beginn betrieben wurde. Der damalige Landlord hatte uns letztlich mit seinen frechen Nachforderungen vertrieben, und als wir eben umgezogen waren, kamen die Behörden und rissen seine Goldgrube ab.

Auf unserem Gelände steht der unfertige Rohbau, welcher allerdings so schludrig erstellt ist, dass er kein Bleiberecht hat. Das Haus ist buchstäblich "auf Sand" gebaut, hat also weder Tiefe noch Fundament. Es ist nicht ganz unüblich, so zu bauen, aber wir wollen einen soliden Grund legen, denn hier soll sich in Etappen ein Haus mit 3 Etagen erheben.

Eine Teil des Hauses wurde entfernt und über die große Öffnung wölbt sich heute ein provisorisches Zeltdach. Hier finden die Andachten und Gottesdienste statt, hier wird aber auch gekocht und gegessen. In den auf dem Grundstück stehen gelassenen Hütten finden sich unsere Gerätschaften und Vorräte. Hier wohnt auch eine Mutter mit 3 Kindern, die wir vom Anfang an unterstützt haben und die zeitweise auch mithilft, in jedem Fall aber unser Lager bewacht.

Sonntags findet nach einem Gottesdienst die Suppenküche statt. Die Zahl der Besucher hat sich bei 170 Personen eingependelt. Am Dienstag ist Chorprobe, am Mittwoch ein Bibelkreis mit Unterweisung. Am Donnerstag treffen sich Frauen, und die Tanz- und Theatergruppe. Am Freitag ist Suppenküche.

Quelle: Fokus Leben e.V.

 


UPDATE 12/2011

Kampala: Lehrlinge

 

Mehrere der Jungen aus dem Boys House machen eine berufliche Ausbildung

Das läuft in Kampala etwas anders ab wie in Deutschland. In Uganda bringt man sich und seine Arbeitskraft ein und lernt beim Tun. Geld gibt es dafür nicht! Und eigenes Werkzeug braucht man auch.

Wir geben dem nächsten Förderer, der im Dezember nach Kampala fliegt, 2 Remington Haarschneideapparate mit. Das ist das Werkzeug, welches Friseure in Afrika am häufigsten benötigen. Denn 2 "unserer" Jungs haben je einen Betrieb gefunden, der ihnen die Möglichkeit zur Ausbildung bietet. Friseur ist in Afrika ein begehrter und beliebter Beruf.

Hier sehen wir sie bei der Arbeit

http://www.fokusleben.de/images/stories/berichte/555-2.jpg

Quelle: Fokus Leben e.V.

 


 

 

UPDATE 12/2011

Nachrichten aus Uganda

Bernstadt, 13.12.2011

Liebe Freunde und Förderer unserer Arbeit!

Schon steht wieder Weihnachten vor der Tür und wir stellen fest, dass wir Ihnen einen Neuheitsbrief schuldig geblieben sind.

Das wollen wir sehr gerne nachholen, denn seit unserer Gala im März 2011 haben sich viele große und kleine Dinge ereignet.

Wir freuten uns über 3.500 € Spenden anlässlich unserer Präsentation, die einen Grundstock legen sollten. Wir hatten im August 2010 das Grundstücks nahe an den Slums von Kampala gekauft und seither genutzt. Jetzt sollte eine Bodenplatte folgen..

Die maroden Hütten waren einer schönen ebenen Fläche gewichen, die an den wackeligen Rohbau anschließt. Hierher ist im Februar 2011 die „Suppenküche“ umgezogen, die 2 mal pro Woche etwa 130 bis 170 Personen mit warmem Essen versorgen. Wir haben nun viel mehr junge Mädchen und Frauen, viele mit Babies. Unter der Woche treffen sich verschiedene Interessensgruppen, z.B. eine Tanzgruppe, eine Bibelgruppe. und der Jungenschor, der im Kern aus den Heimkindern besteht, aber auch Jungen von der Straße mit einbeziehen will und deshalb finden die Proben am Dienstagnachmittag auf dem Gelände der Suppenküche statt. Der Chor wurde schon zu Auftritten, z. B. bei Konferenzen eingeladen.

Im Heim sind 5 Boys  mit der Berufsausbildung fertig geworden und machen ab 2012 den Platz für andere frei. Ein wenig Begleitung bekommen sie noch, bis sie ganz flügge sind. Einer kann bei seinem Lehrherrn als Schweißer bleiben, 2 Friseure möchten gemeinsam einen Laden eröffnen, einer hat im Sheraton Hotel als Küchenhilfe anfangen. Da er sehr gerne ißt, und schon in der Suppenküche gekocht hat, ist er darüber sehr glücklich. Ein weiterer hat auf einer großen Farm Arbeit gefunden. Er war über 3 Jahre für unser Hühnerhaus zuständig.

Wir unterstützen 12 Familien mit eigenen oder Pflegekindern. Zum Teil sind die Mütter schwer krank und können ihre Kinder nicht mehr versorgen. Eine Frau erhält Nähunterricht, eine andere Anstoßfinanzierung für ihren kleinen Gemüsehandel. Wir planen keine Microkredite, möchten aber eine kleine Werkstatt  aufbauen, in der Frauen neue Fertigkeiten erwerben können.

Leider ist unser Bauvorhaben noch immer nicht genehmigt. In Kampala laufen Dinge ohne Schmiermittel sehr langsam ab. Wir haben den Betrag für die Bodenplatte und einen ersten Stock gesandt, nun ist das Geld festgelegt, bis wir die Baumaßnahmen durchführen können. Wir hoffen jeden Tag auf das amtliche o.k.!

Kampala Straßenkids / Fokus Leben wünscht Ihnen Gesegnete Weihnachten und ein glückliches Jahr 2012!

Robinah Leykauf                                            Irmi Grundgeir

Quelle: Fokus Leben e.V.

 

UPDATE 02/2011

Einladung zur Präsentation mit Diashow über unsere Arbeit in Uganda

 

am Freitag, 5. 3. 10, 19.30 Uhr
Feuerwehrhaus Altheim/Alb, Hindenburgstr.5

Robinah ist die Gründerin der Hilfsorganisation in Uganda, Afrika. Was 2006 aus kleinsten Anfängen begann, erreicht heute hunderte von elternlosen Straßenkindern in Kampala.

Viele Menschen in der Region haben tatkräftig dazu geholfen. Unseren Förderern und allen Interessierten wollen wir mit einer Diashow zeigen, wie sich diese Arbeit unter den Ärmsten entwickelt hat.

Robinah Leykauf aus Altheim

Sie sind herzlich willkommen!

Einladung

 

UPDATE 12/2010

Vorschau

Bernstadt, 01.12.2010

Mitte Dezember fliegt Robinah wieder nach Uganda. Dieses Mal sammelt sie Krawatten welche Sie unten verteilen wird. Ebenso willkommen ist jede finanzielle Unterstützung, welche vor Ort die Grundversorgung sichert. Ein Teil wird für eine kleine Weihnachtsfeier verwendet, für die Kinder die sonst nichts zu feiern haben.

UPDATE 10/2010

Nachrichten aus Uganda

Altheim, 01.10.2010

Liebe Freunde unserer Arbeit!

Wir freuen uns so sehr, dass unsere Arbeit durch Sie, die Freunde und Sponsoren von Kampala Straßenkids so wachsen kann.

Es ist uns ein Vergnügen, Ihnen von den Fortschritten dieses Sommers zu berichten und Sie natürlich auch teilhaben zu lassen an dem, was wirklich nur passieren kann, weil viele Menschen ein Herz für die Straßenkinder haben, und mit ihren regelmäßigen Spenden helfen.

Im letzten Jahr haben wir aus den kleinen Anfängen von anfangs 3 Patenschaften, in 2009 auf 11, und in 2010 schon fast 20 erweitern können. Heute haben einige unserer Kinder im „Boys House“ Unterstützer in Deutschland. Mit einer regelmäßigen Spende können die Jungen in öffentliche Schulen gehen und haben eine kleine Unterstützung für Material und Essen. Schule ist in Uganda eigentlich ein Luxus, den sich auch nicht viele Eltern leisten können. Es ist aber die beste Investition in ihre Zukunft, lesen, schreiben und rechnen zu können.

Die großen Jungen im Heim, die nicht mehr zur Schule gehen, sollen nun etwas lernen. Aber auch Lehrstellen kosten! 2 unserer Jungs haben jetzt angefangen mit einer Ausbildung als Schweißer, und 3 wollen Friseure werden. In Uganda ist das ein sehr beliebter Beruf für Männer. Lehrlinge müssen im Durchschnitt 50.000 Shilling € an den Lehrherrn zahlen, aber natürlich brauchen Sie auch bessere Kleidung oder Arbeitskleidung. Wir rechnen mit 25 – 30 € Bedarf pro Monat.

Nun haben wir die wunderbare Möglichkeit, unsere kräftigen Burschen auch im Bauhandwerk zu unterweisen. Im ugandischen Helferteam ist ein junger Architekt, der uns auch geholfen hat, das große Sommerwunder 2010 umzusetzen! Kampala Straßenkids konnte am Rand der Slums, aber ziemlich im Zentrum von Kampala ein Grundstück kaufen!

Ein junges Geschäftsleute – Ehepaar, und eine Dame im Ruhestand haben für diesen Zweck insgesamt 17000 € gespendet! Robinah konnte im August den notariellen Kaufvertrag für das Werk in Kampala abschließen. Es braucht nun gute Pläne, viel Weisheit und natürlich weiteres Geld für große Visionen!

Das 600 qm große Grundstück ist mit mehreren kleinen Hütten bebaut, die nun einem großen 2-stöckigen Gebäude weichen sollen. Bis dahin wollen wir unsere Speisung der Kids aus dem gemieteten Gebäude in eine großes Zelt auf dem Grundstück umziehen. Unser erster Schritt wird eine große Beton-Bodenplatte sein. Vielleicht findet sich eine christliche Baufirma, die uns das sponsert?

Nach diesen für uns aufregenden neuen Veränderungen in einem Jahr sind wir gespannt, was uns das letzt Vierteljahr noch bringt! Gottes Segen und freundliche Grüße

Robinah Leykauf & Irmi Grundgeir

Quelle: Fokus Leben e.V.

 

UPDATE 08/2010

Das Grundstück ist da!

von André Probst

Am Wochenende kehrte Robinah von einem 3 wöchigen Aufenthalt in Uganda zurück mit vielen Neuigkeiten. Ausgestattet mit über 12.000 € Spendengeldern diverser Spender und eines Großspenders war es ihr möglich ein ca. 500 qm großes Grundstück mit einer kleinen Hütte in Kampala City zu erwerben. Das Grundstück ist zwar klein, doch ist man direkt im Brennpunkt vor Ort und hat direkten Kontakt zu den Straßenkindern und den Behörden. Die Strassenkinder, welche kooperativ sind und den Willen haben Ihr Leben zu verbessern, bekommen die Chance in dem anderen Haus in der Vorstadt einen Schlafplatz und Schulunterricht zu bekommen.
Die nächsten Schritte sind nun die Hütte zu einem Haus auszubauen und angrenzende Grundstücke zu erwerben, um die ganze Infrastruktur an den Ort mit der größten Not zu holen, da viele Kinder keine Möglichkeit haben das andere Haus ohne Verkehrsmittel täglich zu erreichen. Herzlichen Dank allen Spendern. Bitte unterstützen Sie das Projekt weiterhin, wir sind auf einem guten Weg.

In Kürze folgen weitere Details.

 

Ein Grundstück!

UPDATE 07/2010

Quelle: Fokus Leben e.V.

In Kürze wird Robinah nach Kampala fliegen, um dort die Verhandlungen über ein Grundsück aufzunehmen. Wir haben eine Spende in Höhe von 12.000 € erhalten!!! Die Besitzerin des Geländes hat in der Vergangenheit zwar nur geringes Interesse daran erkennen lassen, wir wollen ihr nun ein konkretes Angebot machen. Das Gelände ist groß genug, neben dem Torhaus, in dem die Jungen wohnen, das eigentliche Gebäude zu erstellen.

Wenn es nicht klappt, werden wir nicht verzweifeln, denn dann hat Gott für uns ein anderes!

Unterricht im Boys House

UPDATE 02/2010

Quelle: Fokus Leben e.V.

Seit dem 1. Januar ist ein junger Lehrer angestellt. Er hat bereits über mehrere Monate immer mal wieder im Boys House unentgeldlich geholfen, hat den "Chor" geschult. Nachdem er immer noch keine Anstellung im Schulsystem erhalten konnte, wurde beschlossen, dass er ein erster bezahlter Mitarbeiter werden wird.
Er erhält den (mageren) Grundlohn ugandischer Lehrer von 100 €, kann aber mit den Jungs zum Essen bleiben. Wir haben nur 5 Kids im Haus, die noch an die staatlichen Schulen gehen können, die anderen sind entweder schon zu alt oder zu unbeschult, um ins System zu passen. Um ihnen aber eine Zukunft zu geben, soll jeder Junge eine Grundlage in Lesen, Schreiben und Rechnen erhalten.

Die Erwachsenenschulen sind ebenfalls recht teuer. Anders als bei uns steht am Ende kein "Abschluß", weshalb es genauso sinnvoll ist, den Unterricht im Haus zu organisieren. Wir suchen nun also Paten für alle Jungs im Haus, die helfen, den Lehrer, Material, Kleidung und tägliche Nahrung zu finanzieren. Wir können dies mit dem selben Betrag, den die Schulkinder für ihre Schulgebühr benötigen!

Die Hühner sind da!

UPDATE 01/2010

Quelle: Fokus Leben e.V.

Seit Ende Dezember hat unser boys house eine andere Art von Bewohnern bekommen: 100 kleine Hähnchen, die gemästet werden. Im Dezember ist Robinah mit einer großzügigen Spende nach Kampala gefahren. Die A.S.Probst-Stiftung hatte sich bereit erklärt, den Bau eines Hühnerhauses zu sponsorn. Es wurden die erste Herde Masthähnchen angeschafft mit allem was dazu notwendig ist.

Mitte Februar 2010 ist bereits die erste Generation als schlachtreif verkauft worden. Es gab so gut wie keine Ausfälle, so dass aus dem Gewinn der ersten schon die nächste Mast finanziert werden kann. Hier verfolgen wir, wie auch schon beim Bau des Hühnerhauses das Prinzip, dass die Boys für ihre Arbeit bezahlt werden. Sie sollen die Erfahrung machen, dass ihre Arbeit honoriert wird, sich lohnt. Dabei wird sorgfältig beachtet, dass der aktivere auch den höheren Lohn bekommt.
Besonders einer unserer "schwächsten" Jungs, ein Bursche aus einem entfernteren Stamm, der nicht die Landessprache Luganda beherrscht, hat sich bei der Aufzucht der Hähnchen als besonders geschickt und sehr engagiert gezeigt. Er ist übrigens auch der Grund, weshalb wir uns über den Lehrer freuen, der nun täglich 6 Stunden zum Unterricht kommt. Für ihn, Analphabeth und landessprachlich noch schwach, gäbe es sonst keine schulische Förderung.


Ein Hühnerhaus!

UPDATE 10/2009

Quelle: Fokus Leben e.V.

Was wir als nächstes vorhaben

Auf dem großen Grundstück hat ein Hühnerhaus Platz, wodurch wir unsere Ernährung verbessern, den Jungs etwas sinnvolles  zum Arbeiten geben - und vielleicht sogar ein paar Schilling dazu verdienen können.

  Wenn Sie Freude haben, können Sie sich an unserem neuen Projekt beteiligen. Wir brauchen Holz und Baumaterialien, und dann einen Sponsor für die kleinen Küken, die zu einer großen Hühnerschar heranwachsen sollen. 

 

In Sicherheit!

UPDATE 05/2009

Quelle: Fokus Leben e.V.


Das Haus hat 4 Zimmer, 2 davon sind als Schlafzimmer eingerichtet. Die anderen beiden sind Wohnzimmer und Esszimmer mit einer kleinen Küche. Wir haben Strom im Haus und Wasser. Unser Badezimmer ist für Straßenkinder sehr nobel, denn wir haben  Dusche und sogar WC mit Wasserspülung!


Einer unser Mitarbeiter, Daniel Ssansa, ist seit April eingezogen. Der 28jährige Elektriker hat seine eigene Wohnung aufgegeben hat, um für die Jugendlichen "da" zu sein. Zwinschenzeitlich gibt es 12 Betten, zwischenzeitlich sind 6 Jugendliche da. Patrick und David, unsere "Erstgeborenen" setzen mit die Norm. Wir wollen die Gemeinschaft erst festigen, und dann nach und nach die anderen Plätze besetzen.



Wenn die Jungs von der Straße wegkommen wollen, verlieren sie auch ihre "Einkünfte", denn ihr Kampf ums Überleben bestand oft aus klauen und dealen. Nun erhalten sie eine Basisversorgung von den Lebensmitteln, die die Kids in der Stadt auch bekommen. Somit können sie ohne Existenzangst und in Sicherheit leben.

 


UPDATE 12/2008

Quelle: Fokus Leben e.V.

Vor Weihnachten ist der Dienst in neue Räume umgezogen, und das kam sogar überraschend.

Ende der Scheunenzeit

Wir waren schon dankbar für die Scheune, die im Stadtzentrum lag und es möglich machte, dass die Kleinen und Schwachen, die jungen Mütter mit den Babies auch kommen konnten, ohne dass wir shuttle-Verkehr einsetzen mußten. Allerdings hat sich der Besitzer der "Bruchbude" ordentlich an seinen Mietern bereichert. Zum Schluß wollte er für die beiden Tage den Monatslohn eines Facharbeiters und forderte sogar noch einen Draufschlag für einen Anbau, den wir für Kochutensilien an seiner Hütte auf eigene Kosten erstellt hatten. Außerdem ärgerte den Eigentümer unsere Sonntagsnutzung, denn die Kinder kamen mit Begeisterung zum Gottesdienst, nicht nur zum Essen!

Alles hat seine Zeit, sagt Gottes Wort. Nach mehreren Monaten Irritation waren die Mitarbeiter an einem Tag überein gekommen, auf die Suche nach einer neuen Heimat zu gehen. Nachmittags um 3 waren Rhona und ihre Begleiter zurück mit der guten Nachricht: Zum selben Mietpreis hatten sie ein Haus gefunden, gemauert, mit Betonboden, mit Strom und sanitären Anlagen und einem ständigen Büro, das als Lager für die Kochgeräte und Lebensmittel dienen darf. Es ist ein Schulungszentrum, weshalb die Kinder zukünftig am Freitag und Sonntag eingeladen sind. Der Umzug fand sofort statt. Alles wurde in Windeseile auf Fahrzeuge gepackt und wenige hundert Meter weiter gefahren, an unseren neuen Standort, der nach wie vor zentral liegt und von unseren Kindern leicht zu erreichen ist.

Scheunenschicksal 

Kurze Zeit später kamen Stadtinspektoren auf das Scheunengelände und rissen die Scheune ein. Niemand hatte gewußt, dass der Besitzer den Bau illegal errichtet hatte! Nun war sein Schicksal besiegelt. Ob die Verwaltung mit dem Abriss so lange gewartet hatten aus Mitleid mit den Kids? Wir wissen es nicht, in jedem Fall hatten wir den sicheren Hafen erreicht, ehe das Schiff gesunken war. So war der Bestitzer nicht nur seine willig zahlenden Gäste los, sondern auch noch das Gebäude!
Wir sind froh über die Möglichkeiten, die wir dort vorfanden, aber das neue Gebäude ist um ein vielfaches besser. Wir danken Gott dafür!

Neues Haus:

altes Haus:

 

Arztbesuch

Im Spätherbst fanden Ärzte des Städtischen Krankenhauses zu uns, die es als christlichen Auftrag ansehen, in ihrer Freizeit die zu behandeln, die keine Mittel haben. Einen ganzen Tag lang wurden die Kids untersucht und medizinisch versorgt. Viele der Kinder haben Wunden und schwere entzündliche Hauterkrankungen durch die komplett fehlende Hygiene auf der Straße. Diese wurden versorgt und viele schmerzende Zähne wurden gezogen. Die Ärzte haben versprochen, wiederzukommen!

Paten

Für einige Kinder, die in besonderer Weise aufgefallen sind, ist die Möglichkeit entstanden, wieder auf die Schule zu gehen. Keines der Straßenkids ist fähig, die Kosten dafür aufzubringen. So bleiben sie Analphabeten und ihr Schicksal ist damit gezeichnet. Unser Patenplan beginnt - wie alles bei Kampala Straßenkids - klein. Wir brauchen nämlich nicht nur Schulgebühren, sondern vor allem eine Möglichkeit, wo die Kinder unterkommen können. 2 unser ältesten Schüler, David und Patrick, dürfen in einer Hütte des Pastors leben, der am Anfang der Arbeit unsere Kids im  Hinterhof aufnahm, bis alles aus den Nähten ging. Für die Kleineren braucht es ein soziales Umfeld, denn auf der Straße lässt sich nicht lernen. Für einige Kinder ist das gelungen, und wenn die Rahmenbedingungen gegeben sind, kann mit 25 € nicht nur die Schulgebühr bezahlt werden, sondern die Kinder müssen auch gesellschaftsfähig gepflegt und gekleidet sein. Die Schule gibt ein Mittagessen, so dass auch  wenigstens eine warmes Mahlzeit gesichert ist.
Der Verein garantiert für jeweils 1 Kind die monatlichen Kosten, so lang, bis sich ein Pate findet.

 


UPDATE 2008

Quelle: Fokus Leben e.V.

Robinahs "neue Küche"http://fokusl.vs120034.hl-users.com/images/stories/bilder/berichte/p1000076.jpg

Robinah ist an Ostern 2008 nach Kampala gefahren und hat alle dort mit ihrem Besuch "überrascht".  Sie kommt nicht als Mäzen und sie hält sich im Hintergrund, ist einfach eine unter den Mitarbeitern. Es ist nicht "ihre" Arbeit, sondern wir alle verstehen uns als Förderer eines noch immer ganz von Afrikanern getragenen Dienstes, bei dem keiner der über 15 Mitarbeiter eine Bezahlung erhält.

Die Arbeit in Kampala ist so gewachsen, dass vor einem Jahr in der Stadtmitte die Scheune gefunden und Mittwochs und Sonntags gemietet wird, in dem sich zwischenzeitlich etwa 270 - 280 Kids einfinden. Entsprechend groß sind die Kochtöpfe geworden.

Robinas Cousine, ihre Schwester und der Pastor einer Gemeinde waren 2005 bereit,  die Versorgung der Kinder fortzuführen, die Robinah begonnen hat. Was einst in einer primitiven Garküche aus Mitleid mit den hungernden Straßenkindern begonnen , fand seine Fortführung im Hinterhof einer Gemeinde. Robinas Cousine und der Pastor der Kirche, mit einer wachsenden Zahl von Helferinnen und Helfern nahmen die Kinder in Empfang, gaben ihnen Gelegenheit, sich zu waschen, versorgten Ekzeme und Verletzungen, bereiteten ein Frühstück und ein Mittagessen und lehrten die Kinder, was Gott für sie tut, wenn sie sich ihm anvertrauen. 

Ein Jahr später,2006, kommen an die 200 Kinder. Der Hinterhof platzt aus allen Nähten. Die Nachbarn sind überfordert. 
Veränderungen sind notwendig, ein neuer Platz muss gesucht werden.

Kampala ist eine überfüllte Stadt. Es findet sich jedoch zentrumsnah eine Scheune, die Mittwochs angemietet wird. Der Besitzer freut sich und verdient gut. Hier erhalten eine wachsende Schar von Straßenkindern nach wie vor hygienische und medizinische Versorgung und eine kindgerechte Unterweisung in Gottes Wort. Ein einfaches Mittagessen, meist Reis und Bohnen, macht sie satt.

Nun können auch die kleineren und schwächeren Kinder kommen, weil der Weg nicht mehr lang ist. Erschreckend junge Mütter mit ihren Babies, Halbwaisen aus den Slums, verstoßene, verlassene und verwaiste Kinder fassen Vertrauen zu den Mitarbeitern.

Noch immer sind es ausschließlich Ugander, und noch immer arbeiten sie unentgeltlich. Wer einen weiten Weg hat, erhält ab und zu einen Zuschuß zum Fahrgeld. An Ostern kamen gebrauchte handys aus dem reichen Deutschland und eine kleine Anerkennung für die regelmäßigen Helfer.

Im Herbst 2007 wünschen die Kinder an Sonntagen einen Gottesdienst. Die Mitarbeiter beschließen, die Arbeit auf sich zu nehmen und einen zweiten Tag anzubieten. Aber sie wollen die Kinder danach nicht hungrig auf die Straße schicken. So wird auch sonntags ein Essen gekocht und die inzwischen 270 Kinder und Jugendliche versorgt. Ein junger Mann, der unter der Woche als Elektriker arbeitet, erklärt sich bereit, Sonntags um 6 Uhr zu kommen, um das Feuer anzuzünden und den 180 l Kochtopf mit den Bohnen aufzusetzen. Die Kosten verdoppeln sich. (Aber wir haben treue Spender!) 

Kinder kommen ungefragt am frühen Morgen, um die primitive Scheune mit Luftballonen zu schmücken. Bis die Mitarbeiter da sind, haben sie schon Lieder für den Gottesdienst eingeübt. Das ermutigt jeden, der an dieser Arbeit beteiligt ist - auch uns hier im Deutschland!

Mehrere ältere Jungs sind heute frei von Drogen, einige sind regelmäßige Mitarbeiter geworden. Mancher hat den Weg von der Straße weg geschafft, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit kleinen Handelsgeschäften. Kinder sind in Familien aufgenommen worden. Es gibt mehrere  begabte Kinder, die durch deutsche Schulpaten gefördert werden. Wir sind froh über die zweckgebundenen regelmäßigen Spenden und würden gerne mehr finden. Wenn Sie etwas ganz konkretes und persönliches tun wollen, dann haben Sie hier die Gelegenheit! Sprechen Sie mit uns!

Kampala Streetkids hat einiges an Eigentum dazu gewonnen. Es wurden angeschafft: 2 Hockerkocher für Holz, riesige Töpfe für 120 und 180 l, fast 300 Plastikteller und 200 Plastikbecher. Nachdem meist auf dem staubigen Boden gegessen werden musste, sitzen die kleinen Kinder heute komfortabel auf Planen, wo sie auch friedlich einschlafen können, ohne im Dreck zu liegen. Denn der Tag in der Scheune ist lang! Begeistert begrüßt wurden ca. 25 Plastikstühle. Die "Ordner" aus den Reihen der Kinder achten darauf, dass keiner in den Stühlen einschläft! Niemand, der Klebstoff schnüffelt, darf in die Stühle sitzen, das sagt der eiserne Kodex, den die Kids aufgestellt haben.

Wir erhalten regelmäßige Rapports durch Rhona, die Leiterin, eine gestandene und langjährig gläubige Frau, die neben ihrer Arbeit und eigenen Kindern für diesen Dienst lebt. Wir glauben, dass sie mit dem weiteren Wachstum der Arbeit auch irgendwann bezahlt werden sollte.

Allerdings meinen wir, dass es gut für die Arbeit ist, langsam zu wachsen. Uns freut das anhaltende und zunehmende Engagement der einheimischen Kräfte. Wir hören mit Dankbarkeit von den jungen Männern, die nicht nur von der Straße gekommen sind, sondern heute ein echtes Vorbild geben für die, die den Weg noch vor sich haben. Sie können auf die jüngeren um vieles besser zugehen, weil sie wissen, in welchen Umständen diese leben und weil sie berichten können, wie Gott in ihrem Leben eingegriffen hat.

Es gibt einen ganz besonderen jungen Mann, der seinen "heidnischen" Namen abgelegt hat und sich David taufen ließ. Er hat eine besondere musikalische Begabung, er singt, spielt Instrumente. Nun hat er begonnen, mit den Kids einen Chor zu gründen. David ist 17 Jahre alt und er geht seit knapp 2 Jahren wieder in die Abendschule, um einen Abschluß zu machen.

Wir staunen und freuen uns an diesem Werk und noch mehr freuen uns Ihre Spenden. Denn ohne Sie, unsere treuen Geber, wäre diese Arbeit undenkbar! 

 


UPDATE 22.06.2008

Altheim, 20. 6. 2008

Nachrichten aus Uganda!

Liebe Freunde und Unterstützer unserer Arbeit!

Vor kurzem haben wir neue Nachrichten aus Uganda bekommen, die wir euch sehr gerne weiter erzählen:

Aus den kleinen Anfängen mit einer Schar von 40 Kindern und Jugendlichen ist zwischenzeitlich ein regelmäßiges Treffen von 200 Kindern geworden. Wir „mussten“ schon letzten Sommer  aus unserem Hinterhof ausziehen in eine Scheune mitten in der Stadt! Das hat den großen Vorteil, dass auch die Kleineren und Schwächeren kommen können.

Bei etwa 70 % der Kinder, die auf der Straße leben, sind beide Eltern gestorben, viele an Aids. Jetzt kommen aber auch verwahrloste und herum geschubste Halbwaisen aus den Slums. Ihre Väter haben oft neue Frauen genommen und die Kinder sind nur noch geduldet und mehr als übrig. Sie wissen nicht mehr wo sie hingehören.

Seit Ostern haben wir auf Wunsch der Kinder am Sonntag ein zweites Treffen, das wir mit einer Zeit von Singen und Gottesdienst beginnen. Auch wenn sich die Kosten verdoppelt haben, natürlich gibt es auch dann ein warmes Mittagessen, wie am Mittwoch! Die Kinder haben großes Vertrauen zu den Mitarbeitern gewonnen und bereden ihre Anliegen und Sorgen mit ihnen.

Wir haben heute, nach 2 Jahren, aus der ersten Gruppe von Jugendlichen Mitarbeiter für die Arbeit gewonnen! Patrick z.B. ist ein begabter Musiker, der heute jeden Mittwoch und Sonntag im Lobpreis mitmacht. Er möchte eine Band und einen Chor gründen und die Kinder trainieren.

Patrick hatte sich gewünscht, zur Schule zu gehen und wir konnten Paten finden, die für Schulgebühren und Material aufkommen (etwa 25 €). Er und sein Freund David, die „Zwillinge“ sind aktive und verlässliche Helfer, und weil sie das Leben auf der Straße selbst erfahren haben, sind sie mit ganzem Herzen dabei, anderen zu einem Leben mit mehr Hoffnung zu helfen. Mehr von dieser schönen Geschichte vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt!

Unser Hausstand hat sich wirklich sehr vergrößert: Wir haben eine Feuerstelle, die mit Kohle beheizt wird, angeschafft. Darauf kocht in unserem größten 250 l Topf der Reis, und die Bohnen brauchen einen 100 l Topf! Wir haben 280 bunte Plastikteller und 200 Becher angeschafft. Besteck brauchen wir nicht, wir essen in Uganda üblicherweise mit den Händen. Die Kinder sitzen auf dem Boden auf Planen, aber wir haben auch 36 Plastikstühle. Wer keine Drogen genommen hat, darf auf einem Stuhl sitzen! Und wer im Stuhl einschläft, den heben die (jungendlichen!) Ordner wieder aus dem Sessel.

Besonders am Sonntag sind die Kinder beim Gottesdienst sehr aufmerksam. Nach jeder Predigt machen sie begeistert bei einer Fragerunde mit. Wir möchten ihrem Leben eine sichere Basis bieten und glauben fest daran dass sie diese im Wort Gottes finden.

Neulich kamen die Mitarbeiter um 9 Uhr morgens und fanden eine Gruppe Kinder vor, die den Raum mit bunten Luftballons ausgeschmückt hatten und bereits fleißig dabei waren, die Lieder für den Gottesdienst zu üben. Für die Mitarbeiter ist es eine große Freude, diese Begeisterung zu erleben.

Wir haben in Kampala zwischenzeitlich 8 Mitarbeiter, die regelmäßig die Mittwoche und Sonntage möglich machen. Nach wie vor bekommen sie keinerlei Lohn, und das schon seit 1 – 2 Jahren. Ein junger Mann, der als Elektriker arbeitet, kommt Sonntags um 6 Uhr, um Feuer zu machen und die Bohnen aufzusetzen. Eine der Leiterinnen, Rhona, hat beschlossen, zu ihren beiden Jungs ein weiteres Kind, Moses, aufzunehmen. Sie bekommt für einen ihrer Söhne das Schulgeld.

Was wir planen und hoffen:

Wir möchten gerne Räumlichkeiten anmieten, damit die Kinder einen Platz zum Übernachten haben. Bis jetzt schlafen sie ja im Freien, auf Parkplätzen und in Hinterhöfen. Sie sind dort schutzlos und werden nachts oft verjagt oder von der Polizei eingesammelt und in ein Lager außerhalb der Stadt verfrachtet.

Wenn die Kinder einen ruhigen Platz haben, können vielleicht noch mehr von diesen begabten Kindern zur Schule geschickt werden. Natürlich glauben wir für mehr Paten!

In unserer Vision sehen wir heute schon einen Heimplatz, an dem Kinder leben können, regelmäßig versorgt, beschult und vor allen Dingen geliebt werden! Gerade unsere einheimischen Mitarbeiter tragen diesen Gedanken im Glauben an Gott.

Wir staunen oft über das, was sich entwickelt hat und wissen, dass dies nur durch eine Vielzahl von Gebern möglich geworden ist. Nach wie vor geht jeder gespendete Euro direkt nach Afrika und kommt dort bei den Kindern an.

Von Herzen sagen wir DANKE für Ihre Spenden!
Sie sind ein unverzichtbarer Teil in dieser Arbeit!

Mit freundlichen Grüßen

Robinah Leykauf      Irmi Grundgeir (Fokus Leben e.V.)